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Einer unserer Momente

Wie ich ihn liebe, diesen Blick von dir. Wie du mich ansiehst. So fremd und gleichzeitig vertraut. Immer dann, wenn wir uns ganz nah sind. Und dann schließen wir unsere Augen und küssen uns.
All die Sorgen sind vergessen. Es gibt keine Probleme mehr. Nur noch dich und mich. Hier und jetzt.

Es fängt meist ganz harmlos an. Ohne viel Aufregung. Außer in uns drin, weil wir das Spiel schon kennen, weil wir wissen, was uns erwartet, aber dennoch nie genau abschätzen können, was als nächstes passiert.

Das letzte Mal haben wir gekocht. Wir standen in der Küche. Du am Herd, ich am Tisch. Wir hatten nichts Großartiges geplant für heute Abend, außer gemeinsam zu kochen. Danach wären wir noch ’ne Stunde vorm TV versackt und anschließend ins Bett gegangen.
Aber es kam anders. Ganz unerwartet, obwohl ich eigentlich damit hätte rechnen müssen. Denn es passt zu dir. Es sind diese Momente, die das Leben mit dir ausmachen.

Plötzlich standest du hinter mir. Umarmst mich. Küsst mich. Ich lächle. Drehe mich aber wieder weg, um weiter zu schneiden.
Doch du hast andere Pläne. Deine Hände wandern über meinen Rücken, nach vorn über meinen Oberkörper. Als du deine eine Hand nach unten führst, dämmert mir allmählich, dass das mit dem Kochen heute nix mehr wird. Aber noch lasse ich mir nichts anmerken und schneide fröhlich weiter.

Deine Hand ist inzwischen längst in meinem Schritt angekommen. Sie versucht meine Hose auf zu machen. Aber scheinbar muss sie noch üben. Also helfe ich nach. Du entledigst mich flink meiner Hose und meiner Shorts. Ich steht nun nackt vor dir. Also untenrum. Ich kann dein schmutziges Grinsen sehen, was ich so an dir liebe und was mich jedes Mal so anmacht. Und da du grinst, weil du siehst, dass es mich anmachst, ist es ein bisschen wie ein Kreis.

Ohne langes zögern fängst du an mich zu verwöhnen. Mit dem Mund. Mit deinen Lippen. Mit deiner Zunge. Ich genieße es. Es ist einfach wunderbar. Ich bin kurz davor. Doch du weißt, wie du mit mir umgehen musst und zögerst es hinaus. Ich muss mich am Tisch abstützen. Und dann kann ich mich nicht länger zurück halten und es strömt aus mir heraus. Du blickst zu mir auf. Und da ist es wieder, dieses Grinsen.

Du stehst auf, ziehst meine Shorts und meine Hose dabei hoch. Mit deinen Hände an meiner Hüfte küsst du mich. Auf meinen fragenden Blick hin sagst du nur „Liebling, wir wollten heute zusammen kochen. Also sieh zu, dass du fertig wirst mit dem Schneiden.“ Das Grinsen in deinem Gesicht kann ich nicht sehen, als du dich nach meinem fragenden Blick umgedreht hast, aber ich konnte es hören. Und auch irgendwie spüren. In meinem Herzen. Dem Ort, an dem du immer sein wirst.
Also dreh ich mich um, fange wieder an zu schneiden und lächle in mich hinein.

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Über Aiden Corey

Emotionsjunkie • Gefühlshändler • Soziologe • Philosoph • International anerkannter Experte für Gedöns und Zeug

10 Kommentare zu “Einer unserer Momente

  1. schön geschrieben muss wohl öfter mal vorbei schauen…

    lg tigerfour

  2. Meine Frage wäre .. wie viel realität in diesem Post steckt .. denn irgendwie erkenne ich mich da schon wieder .. *schäm*

    xoxo
    Jenni

  3. Da is der Abend dann ja doch noch befriedigend verlaufen. Höhö 😉

    Ich hab den Beitrag gern gelesen!

  4. wunderbar geschrieben..

  5. uh öh.. hehe. Okay, nett :’D

  6. Sehr heiß…ähm…nice…!

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