Ein Kommentar

Wie ich eine Dame zum Essen ausführte

„Ist ja gut! Schreien sie nicht so! Da sprüht immer so der Speichel.“

Eine Frau zu erobern, kann schwierig sein. Muss es aber nicht.

Lesen Sie hier nach, wie es dazu kam, dass ich das @fraeulein_f zum Essen ausführte.

Nach einer wahren Begebenheit! Weiterlesen...

Aiden_Corey (nachfolgend A)
„Also wirklich!“

fraeulein_f (nachfolgend F)
„Willkommen bei Mc Donalds, Ihre Bestellung bitte?“

A
„Öhm… Icke hätte järn diesn… Äh, Dingsda, hier, diesn Börga da, mit doppelt Flaisch! Den Großn! Und ne Kohlaaa und Pommäß!“

F
„Den kleinen Salat nach Gärtnerinnenart und eine Apfelschorle ohne Kohlensäure? Sehr gerne… Wenn Sie auch so nuscheln.“

A
„Wann können Sie denn liefern? Also, wie lange brauchen Sie bis hier?“

F
„Liefern? Ein wenig Bewegung hat noch keinem geschadet! Ich bereite alles zur Abholung vor. Also rein in den Schlüpfer und losgeschlappt.“

A
„Woher wissen Sie, dass ich nackt bin? Die Kamera meines Laptops ist abgeklebt! Moment mal…“

F
„Sie denken doch die ganze Zeit an mein Karnickel. Da zieht man sich ganz automatisch aus. Ein natürlicher Prozess möchte ich meinen.“

A
„Ehrlich gesagt sind es die Haare auf dem Rücken, die mich so wuschig machen!“

F
„Sie stehen wohl auf borstiges Gestrüpp mh? Kann ich gut nachvollziehen. Ich hab’s ja auch gern kernig. Da weiß man, was man hat.“

A
„Es darf aber nur der Kern hart sein. Das Innere dann weich und geschmeidig.“

F
„Wie ein umgedrehtes Toffifee?“

A
„Mir war gar nicht bewusst, dass man die Dinger umdrehen kann. Ich lutsche die immer aus und schmeiße das Harte weg.“

F
„Man kann alles. Das richtige Werkzeug ist allerdings Schlachtentscheident. Mit so ’nem ollen Nagelklippser kommste nicht weit.“

A
„Ich bin kein Fan vom Schnellen. Lieber probier ich eine Weile rum, um das Ergebnis und meine Technik zu verfeinern.“

F
„Ach als ob es auf die Technik ankommen würde. Ich bitte Sie! Die These ist doch mehr als vorchristlich.“

A
„Dann macht Ihnen stümperhaftes Verhalten und Grobhaftigkeit also nichts aus?“

F
„Warum auch? Wo gehobelt wird, fällen nunmal Späne. Immer dieses verweichlichte Pack.“

A
„Also von Holz hab ich nun wirklich keine Ahnung!“

F
„Wat? Ich dachte ich hätte letzte Woche Ihr Holzbein gewachst? Verdammt! Was mache ich dann hier?“

A
„Sie unterhalten sich mit mir, weil ich Sie im Keller eingesperrt habe.“

F
„Ach der Keller ist das hier. Ich hatte mich schon gewundert, wo der ganze HelloKittyScheiß herkommt. Öhm… Gemütlich haben Sies hier.“

A
„Ich dachte vielleicht, so fühlen Sie sich heimischer. Aber keine Angst, ich bringe das Zeug wieder in Ihre Wohnung.“

F
„Heimischer? Die einzige Katze welche in meiner Wohnung schnurrt ist mei… Was machen wir nun hier? Wäsche bügle ich aber nüscht!“

A
„Meine Mutter macht einen sehr guten Job, keine Sorge! Naja, wir versuchen hier, Ihr Kätzchen zu zähmen, um damit spielen zu können.“

F
„Erst dat Karnickel und nu dat Kätzchen? Sie haben ja flauschige Vorlieben.“

A
„Ich sagte doch, dass ich auf Haare stehe.“

F
„Hatte ich schon wieder vergessen, als ich an Toffifee dachte. Sie kennen ja das mit den niederen Trieben.“

A
„Eben jene führten hier in den Keller.“

F
„Ein Teufelskreis. Wer kratzt mir jetzt ihr Sternchen von der Stirn? Die Leute gucken doch immer so.“

A
„Ich habe die eigenhändig da angeklebt, die bleiben da!“

F
„Ist ja gut! Schreien sie nicht so! Da sprüht immer so der Speichel.“

A
„Ich testet nur den Schallschutz. Und das mit dem Speichel: als wenn Sie das nicht mögen würden.“

F
„Kommt auf die Speichelmenge und Konsistenz drauf an. Viel ist nicht immer gut.“

A
„So feucht ist meine Aussprache nun auch wieder nicht. Übrigens werd ich Sie morgen dann entfesseln und übermorgen gehen lassen.“

F
„Das passt mir gut. Ich muss am Wochenende nach HH. Da hab ich keine Zeit für Fesselspielchen.“

A
„Ach, das ist gar nicht weit von hier. Soll ich Sie fahren?“

F
„Gerne. Es sei denn, Sie binden mich aufs Dach.“

A
„Würde mir im Traum nicht einfallen! Schließlich brauch ich Sie noch.“

F
„Ahja? Wofür? Ich dachte, Sie lassen mich laufen?“

A
„Ich denke gar nicht daran.“

F
„Gut dann ruf ich meinen Chef nun an und sag ihm dass ich zum 1.11. nicht anfangen kann, da ich keine Wohnung gefunden hab weil ich im Keller bin.“

A
„Sie haben hier unten keinen Empfang. Geben Sie mir die Nummer. Ich rufe Ihren Chef dann an und teile ihm mit, dass Sie einen neuen Job haben.“

Pause. Nach einiger Zeit:

A
„Jetzt habe ich Sie doch hoffentlich nicht vertrieben..?“

F
„Nicht vertrieben, nein. Ich wurde abgelenkt. Sie wissen ja, wie das so ist. Mal ist man hier und plötzlich mit dem Kopf im Klo.“

A
„Schlafen Sie gut! Morgen um 9 Uhr Frühstück! Frischer Bohnenkaffee, Brötchen und den andern Kram, den Sie kaufen. Gute Nacht!“

F
„Das Einzige, was ich zum Frühstück beisteuere, ist meine Morgenlaune.“

A
„Ich hoffe, die ist nicht so abartig gut, wie die meinige.“

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Über Aiden Corey

Emotionsjunkie • Gefühlshändler • Soziologe • Philosoph • International anerkannter Experte für Gedöns und Zeug

Ein Kommentar zu “Wie ich eine Dame zum Essen ausführte

  1. Hab mich herrlich weggeschmissen beim lesen. Die Tatsache das diese Kurzgeschichte wahr sein soll muss mir Fräulein F wohl aber selbst noch bescheinigen 😛

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